Boettcher, Herbert W.:
Tana - frischer Wind aus der Galaxie.

Band 1:
Die aktive Vorhut der Galaktiker.

2008. 600 Seiten. Hardcover.
Euro 34,00 (D).
ISBN 978-3-89950-343-2. edition fischer

Boettcher, Herbert W.:
Tana - frischer Wind aus der Galaxie.

Band 2: Ein Netzwerk der Intelligenz über die Erde.

2008. 520 Seiten. Hardcover.
Euro 32,00 (D).
ISBN 978-3-89950-344-9. edition fischer


Die Wissenschaft spricht von belebten Planeten im All … Ein fiktiver davon ist TANA, dessen Strahlstern entartet, weshalb sich die hochintelligente, menschengleiche Restbevölkerung ein Asyl im All suchen muß. Man kennt die Erde und sendet Kundschafter mit Basis auf dem Mond, die sich Stützpunkte außerhalb irdischer Machtbereiche auf den Ozeanen schaffen. Sie lernen die irdischen Lebensarten und dabei auch deren Schwächen kennen, die Fehlentwicklungen bedeuten. Da sie hier aber leben wollen, beschließen sie, ihr weit fortgeschrittenes Wissen und ihre Technik zur Umgestaltung des irdischen Lebens einzusetzen: Frischer Wind aus TANA.

Aber sie müssen auch ihre Ethik und genetisch bedinge hohe Moral gegen irdische Niederungen wie Terror, religiöse Fanatik und Verschwörerzirkel nicht nur verteidigen, sondern auch durchsetzen. Sie lassen den Krieg ächten, fordern den irdischen Verstand heraus und bekämpfen mit genialer Technik und übersinnlichen Fähigkeiten in abenteuerlichen Aktionen die egoistischen und ideologisch verblendeten Kräfte dieser Erde. Ihre übergesiedelten Wissenschaftler lehren an den Universitäten galaktisch freies Denken.

Hat die Erde auch ohne diese »Invasion« eine Zukunft? Oder kommt die Horrorvision einer menschenverachtenden Zivilisation zum Tragen? Können sich nicht mit gutem Willen Vernunft und positives Denken unter Ausschluß von Eigennutz durchsetzen, um die Lebensqualität der Erde zu sichern? Der Autor bedient sich dieser außergewöhnlichen Science-fiction-Version, um neutrale Hochintelligenz nicht nur über das irdische Leben urteilen zu lassen, sondern es auch durch neue Ideen zu beleben.

Ein bewegter Ablauf mit Kriminalsituationen, begleitet von hoher Politik und gesellschaftlichen Umschichtungen, wobei der sachliche Dialogstil dem Leser das intensive Miterleben der ständig wechselnden Aktionen an vielen Orten der Erde gestattet.

In zweiten Band bahnen sich politische Sensationen an. Die genetisch bedingte Fairneß der Tanaer, ihre naturgegebene Neutralität in der Politik in Verbindung mit Kreativität, Logik und Verstand werden von immer mehr Völkern honoriert. Tragfähige, überraschende Lösungen für regionale Konfliktherde oder für eine effektive Politik der Europäischen Union werden durch kluge Überzeugungsarbeit bei Politikern und Medien gefunden, wobei Berufsdemokraten die Wirkung einer echten Volksherrschaft erkennen müssen. Globale Probleme wie im Bereich alternativer Energien die Gewinnung von Treibstoff aus Sand unter Solareinwirkung oder wie die Überbevölkerung werden zielbewußt verfolgt, wobei selbst Funkwellen zur Sexualbeeinflussung eingesetzt werden.

Aber die Tanaer haben weiterhin verschworene Gegner, deren Pläne in riskanten Aktionen vereitelt werden. Auch das Tana-Problem der Asylsuche hat Parallelen im All, so daß ein feindlicher Asteroidenangriff abgewehrt werden muß.

Herbert W. Boettcher, in Berlin geboren und aufgewachsen bis zum Abitur. Im Krieg Offizier, schwerverwundet, Versehrtenstudium an der TH-Breslau. Nach Kriegsende Lehre als Feinmechaniker, dann Abschluß des Technikstudiums. Veröffentlichung eines technischen Jugendromans bei Franckh. Dreißig Jahre Großindustrie, während fünfzehn Jahren nebenbei als Hobby geschäftsführender Gesellschafter einer Handels-GmbH sowie Heirat mit Geschäftspartnerin Frau Israel. Anschließend besuchten wir während zwölf Jahren mit einem Unimog-Reisemobil europäische Länder von Island bis Sizilien. Dann verbot das Augenleiden Makuladegeneration das Fahren, aber nicht das Schreiben des Tana-Berichts.