224 Seiten.
Paperback.
€ 12,80 (D). SFr 22,90.
ISBN 978-3-89950-496-5.
Annemarie Faber blickt zurück auf ein sehr bewusst wahrgenommenes Leben, dessen Stationen sie bis in die Gegenwart hinein mit Hingabe lyrisch verarbeitet – eine Art Lebenstagebuch in Gedichtform.
Ihr weitgespannter Themenbogen umfasst Familie, Geburt, Kinder, Tod und Trauer. Ihre Gedichte sind vielfach gesellschaftskritische Betrachtungen zur Situation der Jugend und zum Streben nach Geld und Macht. Sie zeigt sich tief beeindruckt von den Phänomenen der Natur, widmet sich dem menschlichen Dasein im Kontext von Krieg und Frieden, schwelgt in Reise- und Urlaubserinnerungen ebenso wie in liebevoller Verbundenheit mit der alten sächsischen Heimat. Die Autorin ist tief verwurzelt im Glauben – auch an das Gute im Menschen.
Der Leser muss sich hineinfinden in teils ungewohntes Versmaß, wird sich aber rasch hinreißen lassen von Wortgewalt und herausragender gedanklicher Tiefe einer Dichterin, die ihre Seele weit öffnet und ihre Leser mit klaren Botschaften und Fragen konfrontiert, – eine sehr lesenswerte Gedichtesammlung, die etwas in uns bewegen will und von der wir auf vielfältige Weise lernen können.


