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kugelschreiber


Claus-Peter Ganssauge
Illusionen - Visionen
Roman vom Zweifel, der Liebe und der Hoffnung
2009.
184 Seiten.
Pb.
€ 11,80 (D).
ISBN 978-3-8301-1253-2

»Die Theologie ist nicht die geeignete Wissenschaft, die Schöpfung zu erklären!«
E. Drevermann

Der 19-jährige Hans, der fernab im brasilianischen Urwald aufgewachsen und sehr gut, jedoch ohne Religionsunterricht ausgebildet worden ist, beschließt, das fehlende theologische Wissen intensiv nachzuholen, wofür er in die nächste größere Stadt reist und Katechismusunterricht nimmt.

Er gewinnt großen Respekt vor der Person Jesu Christi, doch zweifelt er auf Grund seiner überdurchschnittlichen naturwissenschaftlichen Kenntnisse die Aktualität und die Wahrscheinlichkeit einiger theologischer Dogmen und Zeremonien an. Eine lebhafte Diskussion zwischen diesem jungen Wissenschaftler und einem Theologen führt allmählich zur beiderseitigen Erkenntnis, dass man heutzutage wohl doch nicht mehr alles so glauben kann, wie es das christliche Glaubensbekenntnis zu glauben vorgibt. (Zweifel)

Ganz nebenbei verliebt er sich in die Haushälterin seines Religionslehrers, geht mit ihr eine sehr erotische Liebesbeziehung ein und diskutiert u.a. auch über Kirche und Sex.
(Liebe)


Seine intelligenten Argumentationen führen allmählich zu der Überzeugung, dass, abgesehen vom Entstehungsakt selbst, der eigentliche Schöpfer des Universums und der Natur in ihrer heutigen vielgestaltigen Erscheinung niemand anders als der »Gott Chronos«, also die unendlich lange Entwicklungszeit des irdischen Lebens sein kann. Ein modern denkender Bischof wird einbezogen.
Nun geschieht Turbulentes. Die christliche Glaubenslehre gerät ins Wanken. Letztlich keimt aber Hoffnung auf, dass trotz massenhafter Kirchenaustritte die Kirche doch noch überleben könnte.
(Hoffnung)