Keine Leiche zuviel?
Ein unmoralischer Krimi für die
Bühne und/oder zum Lesen
2006. 128 Seiten.
Paperback € 9,90 (D).
ISBN 978-3-89950-131-5. Warengruppe 1120

Ein Photograph kommt versehentlich den kriminellen Machenschaften eines Psychiatrieprofessors auf die Spur. Um zu verhindern, dass er die Photos, die er im psychiatrischen Krankenhaus aufgenommen hat, veröffentlicht, lässt ihn der Professor in eine geschlossene Abteilung einsperren. Dort erlebt er, wie die Patienten sich als aggressive Glaubensgemeinschaft hervortun. Nur einer der Patienten scheint sich nicht ganz dem psychopathischen Treiben der anderen verschrieben zu haben …
Varus
Provinz
Germanien
Ein Bühnenstück
2005. 200 Seiten.
Paperback € 13,80 (D).
ISBN 978-3-8301-0778-1. Warengruppe 1588

Es ist das Jahr 9 nach der Zeitenwende. Das Römische Reich befindet sich auf
der Höhe seiner Macht, beherrscht den ganzen Mittelmeerraum und ist dabei, sich
über das freie Germanien auszudehnen. Kaiser Augustus beauftragt durch den
Senat Varus als Statthalter, die endgültige
Einverleibung der »Provinz Germanien« zu vollziehen. Kaum ist Varus dort angekommen, bereitet der in römischen Diensten
stehende Cherusker Arminius den Abwehrkampf der
germanischen Völker vor. Mit der Vernichtung immer größerer römischer
Truppenkontingente in abgelegenen Gegenden provoziert er eine römische
Strafexpedition. Varus lässt drei Legionen in den
germanischen Urwald einmarschieren.
Im »Teutoburger Wald« kommt es zur entscheidenden Schlacht.
Über den Autor:
Per Wolthers wurde 1942 auf Bornholm geboren. Er studierte Romanistik und arbeitete danach ein Jahrzehnt als Oberstudienrat in Dänemark. 1982 kam er zum Europäischen Rechnungshof, danach zur Europäischen Kommission in Luxemburg. Das Drama ist ein persönlicher Versuch, neue Sichtweisen in das Verständnis von "Germanen" und "Römern" in der frühen Kaiserzeit – oder von politischen Lagen, Täuschung und Machtausübung ganz allgemein – einzubringen. Der Autor wohnt seit 18 Jahren in Trier und wurde eingebürgert.