Peter Otto

Todbringende Viren

Kriminalroman/Thriller

2007. 168 Seiten.
Paperback  € 13,80 (D). SFr 24,60.
ISBN 978-3-8301-1018-7.  Warengruppe 1121

Computerhacker haben 67 Milliarden US-Dollar aus dem Zentralrechner der Amerikanischen Bank auf diverse Schweizer und ausländische Bankkonten verteilt. Zeitgleich werden ausländische Spione verhaftet, die in Deutschland Raketentechnologie gestohlen haben. Im Pentagon vermutet man, dass auf diese Weise die Entwicklung der Atomwaffe in Drittländern beschleunigt werden sollte. Als die USA mit einem Militärschlag drohen, mischen sich Nordkorea und die Sowjetunion in den Konflikt ein. Durch einen diplomatischen Schachzug wird Zeit gewonnen.
In Australien hat ein namhafter Pharmakonzern ein neues Medikament gegen Leukämie entwickelt und hofft, damit eine vorrangige Stellung auf dem Weltmarkt zu gewinnen. Ein US- Konzern macht dem Unternehmen zeitgleich gefährliche Konkurrenz. Der australische Konzern entschließt sich zu einer illegalen Phase-1--Anwendung seiner Neuentwicklung an Patienten. In Deutschland findet gerade ein Testlauf der elektronischen Patienten-Card statt, in der alle Patientendaten und -befunde gespeichert werden. Der Pharmakonzern unterstützt diese Entwicklung in Deutschland, um an die daran beteiligten Computerfirmen und an deren Patente zu gelangen.
Nach der feindlichen Übernahme engagieren die Australier die Hacker und entwickeln einen speziellen Computervirus, der ins Internet eingeschleust wird, um zielgerichtet geeignete Patienten und Behandlungszentren in Deutschland für die nicht genehmigte, erste Anwendungsserie des Medikaments zu finden. Ein Zentrum scheint besonders geeignet. Jedoch ist nur einer der drei dort praktizierenden Ärzte in den Versuch ein- geweiht.

 

Über den Autor:

Peter Otto, geboren 1961 in Berlin, Promotion 1994, danach freie Mitarbeit im öffentlichen Gesundheitssystem und seit 1997 freier wissenschaftlicher Mitarbeiter für mehrere Industriekonzerne in Großbritannien und den USA.